Rheinischer Flammkuchen {Fix und Feierabend}

Bergbauernidylle in Österreich

Bergbauernidylle in Österreich

Wenn wir völlig entspannt und erholt aus dem Urlaub zurück kehren und das Gefühl am liebsten noch einige Tage konservieren möchten, dann katapultiert mich meist ein Blick in den Kühlschrank schnell und unliebsam in den Alltag zurück. Es herrscht gähnende Leere und leider kommt auch keine Fee um die Ecke, die mich nach meinen kulinarischen Wünschen fragt und diese sogleich erfüllt. 

Mit einer Einkaufstasche bewaffnet stürze ich mich also in die Realität der Lebensmittelbeschaffung. Um das Urlaubsfeeling aber zumindest in einer Hinsicht zu erhalten muss es ein schnelles und an Urlaub erinnerndes Abendessen geben. Da fallen mir die Flammkuchen vom Blog der wunderbaren Nadine ein. Der Blog heißt „dreierlei liebelei“ und ist in jedem Fall einen Besuch wert. Dieses Mal verwende ich nur den Teig nach ihrem Rezept, beim Belag lassen wir uns vom Rheinland inspirieren. Ich sag nur „Himmel un Ääd“ :)

Rheinischer Flammkuchen in seiner ganzen Schönheit :)

Rheinischer Flammkuchen in seiner ganzen Schönheit :)

Zutaten

  • 220g Mehl (Nadine nimmt jeweils Dinkel- und Weißmehl halb und halb)
  • Zwei El Öl (ich verwende meinst Sonnenblumenöl)
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Tl Salz
  • 1 Becher Schmand oder Saure Sahne
  • 4-5 gekochte und geschälte Kartoffeln
  • 2 rote Zwiebeln in feine Ringe geschnitten (haben wir dieses Mal weggelassen)
  • 2 große säuerliche Äpfel in dünne Scheiben geschnitten (bis zum Kerngehäuse)
  • 2 große Hände grob geriebenen Bergkäse
  • 1 Stück Blutwurst, etwas Faustgroß (ich verwende gerne eine Mischung aus Blut- und Leberwurst) vom Darm befreit und in 0,5cm dicke Scheiben geschnitten
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

Aus den Zutaten bis einschließlich dem Salz einen Knetteig zubereiten und diesen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend teile ich ihn, mit einem Messer, in zwei Teile und rolle diese sehr dünn auf Backpapier, in der Größe eines Backbleches, aus. Bei mir werden das eher ovale denn eckige Teigstücke, aber das ist ok. 

Nach und nach wird aus dem Flammkuchen eine Leckerei aus dem Rheinland

Nach und nach wird aus dem Flammkuchen eine Leckerei aus dem Rheinland

Nun den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen und die Teigfladen mit den übrigen Zutaten belegen. Den Schmand oder die Saure Sahne mit Salz und Pfeffer mischen und auf die beiden Teigfladen verteilen. Man kann die Sahne aber auch direkt auf die Fladen geben und alles erst anschließend würzen. Dann kommen die in Scheiben geschnittenen Äpfel, Zwiebeln, Blutwurststücke und Kartoffeln auf die Fladen. Je nach Geschmack empfiehlt es sich jetzt nochmal salzen und pfeffern und dann alles mit dem geriebenen Käse bestreuen. 

Guten Appetit!

Guten Appetit!

Die Fladen verschwinden nun für ca. 18-20 Minuten im Backofen, bis sie schön goldbraun sind. Leicht abgekühlt mit einem Gläschen Wein oder einem kühlen (Alt-)Bier genießen. 

Habt eine wunderbare Zeit und guten Appetit!